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Kristalle in Körperbutter

Körperbutter besteht meist aus pflanzlichen Fetten wie Sheabutter, Kakaobutter, Mango- oder Kokosbutter. Diese Fette enthalten verschiedene Fettsäuren, beispielsweise Stearinsäure, Palmitinsäure und Ölsäure. Jede dieser Fettsäuren besitzt einen eigenen Schmelz- und Erstarrungspunkt. Wenn die Körperbutter hergestellt oder geschmolzen wird, entstehen beim Abkühlen neue Fettkristalle. Die Art und Größe dieser Kristalle hängen stark von der Temperatur und der Geschwindigkeit des Abkühlens ab.

Wird die Butter zu langsam abgekühlt, können sich große Kristalle bilden, die sich körnig oder sandig anfühlen. Kühlt sie dagegen zu schnell ab, etwa im Kühlschrank, kann es ebenfalls zu einer ungleichmäßigen Kristallbildung kommen, weil die verschiedenen Fettsäuren nicht gleichmäßig auskristallisieren. Besonders Sheabutter ist dafür bekannt, bei Temperaturschwankungen oder falscher Lagerung später Kristalle zu entwickeln – dieser Prozess wird auch „Rekristallisation“ genannt.

Weitere Ursachen können Temperaturschwankungen während der Lagerung sein. Wird die Körperbutter beispielsweise mehrmals erwärmt und wieder abgekühlt, verändern sich die Kristallstrukturen im Fett. Dadurch entstehen sicht- oder fühlbare Körnchen, obwohl die Butter noch völlig verwendbar ist.

Um Kristallbildung zu vermeiden, wird in der Kosmetikherstellung auf kontrollierte Abkühlung und gründliches Rühren geachtet. Dabei wird die geschmolzene Butter gleichmäßig heruntergekühlt, oft unter ständigem Rühren, damit sich kleine, stabile Kristalle bilden.

 

Lagerung von Körperbutter

 

Körperbutter sollte an einem kühlen, trockenen und dunklen Ort aufbewahrt werden – zum Beispiel im Badezimmerschrank oder einer Schublade. Sie mag keine Hitze oder direkte Sonne, weil sie sonst schmilzt und beim Abkühlen Kristalle bilden kann. Auch Temperaturschwankungen schaden der Konsistenz. Am besten lagert man sie bei konstanter Raumtemperatur (etwa 18–22 °C).
Kühlschranklagerung ist nicht nötig – sie kann die Butter sogar körnig machen. Wichtig ist außerdem, den Deckel gut zu schließen, damit keine Feuchtigkeit oder Schmutz hineinkommt. So bleibt die Körperbutter lange haltbar, cremig und angenehm aufzutragen.

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